Indische Küche

Die letzten zwei Tage haben wir einen Kochkurs gemacht. Jetzt können wir alle unsere indischen Lieblingsgerichte. Und das sind viele. Glücklicherweise kann Suman, unsere Lehrerin, auch richtig gut kochen. Und lustigerweise kann ihr Mann fließend Deutsch, weil er zehn Jahre in Deutschland elebt hat. Suman hat acht Monate dort gelebt und kann auch etwas Deutsch. Zufälle gibt es.
Das Kochen ist eigentlich gar nicht so schwer, aber die Inder haben so viele Pfannen, die wir gar nicht haben. Eine Frittierpfanne zum Beispiel. Ganz wichtig. Für die Hausmanskost zwar nicht, aber für viele der sehr leckeren Sachen schon. Fast Food schmeckt halt immer. Und eine flache Pfanne ohne Rand, damit man Fladenbrot machen kann. Wird man wohl zu Hause kaufen müssen.
Es ist auf jeden Fall gut, dass wir das jetzt alles kochen können, denn viele der Sachen gibt es in Deutschland wirklich nicht zu kaufen. Auch nicht in indischen Restaurants. Die sind irgendwie nicht so richtig authentisch. Zumindest alle, bei denen ich bis jetzt war. Vor allem unsere Lieblingssüßigkeit Gulab Jamun würden wir sonst furchtbar vermissen. Das sind kleine aus Milch hergestellte Bällchen, die frittiert und dann in Sirup getaucht werden. Wie alle indischen Süßigkeiten wahnsinnig ungesund und super süß. Beim ersten Mal findet man das viel zu süß, aber mit jeden Mal essen wird es besser, man wird richtig süchtig davon.
Das ist bei ziemlich viel Essen hier so. Entweder es ist am Anfang zu scharf oder zu süß oder sonst etwas, man wird früher oder später süchtig davon. Oder aber, das Essen schmeckt die ersten paar Male und wird dann immer schlechter. So wie Dal. Die ersten paar Male war der sehr lecker, aber dann reicht es irgendwann. Um dieses Phänomen zu beschreiben, das indisches Essen irgendwie nicht immer gleich gut schmeckt, hat Darleen den schönen Begriff der „diskontinuierlichen Geilheit“ erfunden. Ich finde, das trifft es sehr gut.

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Entspannt in Jaipur

Jetzt sind wir in Jaipur. Jaipur gehört neben Delhi und Agra zum „goldenen Dreieck“, den Städten, die sich alle Touristen angucken. Da uns das viele Rumreisen der letzten Tage doch relativ fertig gemacht hat, haben wir uns jetzt mal ein schönes Hotel gegönnt. Kein Schimmel im Bad, ganz sauber und es riecht gut. Wie viel das doch ausmachen kann.
Jaipur selbst ist für seine Altstadt berühmt, die rosarote Stadt. Der Name kommt daher, dass die Häuser in einer rosaroten Farbe gestrichen sind. Naja. Die eine Hälfte ist gelb, die andere Orangebraun. Nur der Stadtpalast ist eigentlich rosa. Trotzdem, schön sieht es aus. In der Altstadt gibt es eine Art Sternwarte aus dem 18. Jahrhundert, die ziemlich eindrucksvoll ist. Unter anderem gibt es dort eine riesige Sonnenuhr, mit der man die Zeit bis zu zwei Sekunden genau bestimmen kann. Ich finde es ziemlich beeindruckend, dass man so exakt bauen konnte damals.
Heute haben wir uns einen Palast und ein Fort außerhalb von Jaipur angeguckt. Und einen Wasserpalast. Der steht wirklich in der Mitte eines Sees. Nur mit dem Boot zu erreichen. Allerdings kann man ihn sowieso nicht betreten. Aber er sieht auch vom Ufer aus sehr eindrucksvoll aus. Als würde er im Wasser versinken.
Auf dem Rückweg kaufe ich mir einen Becher mit Zuckerrohrsaft. Das Zeug ist echt lecker. Als der Plastikbecher leer ist, möchte ich ihn in meine Tasche stecken, um ihn im Hotel in den Mülleimer zu werfen. Denn auf der Straße gibt es natürlich keine. Der Rikshawfahrer besteht darauf, meinen Becher zu nehmen und auf die Straße zu werfen. Warum? „This is not Germany, this is Jaipur.“

Ma’am beautiful Saree

Wir sind in Agra. Da waren wir zwar schon, aber wir hatten das Gefühl, wir müssen nochmal herkommen. Das Taj Mahal nochmal sehen und außerdem die anderen Sehenswürdigkeiten, für die wir beim letzten Mal keine Zeit hatten.
Heute früh sind wir um fünf Uhr aufgestanden, um den Sonnenaufgang am Taj Mahal zu sehen. Wir waren ein bisschen spät dafür, am es sah trotzdem ziemlich schön aus. Und wir waren wirklich wie die schlimmsten Touristen. Fotos machen im Saris am Taj Mahal. Einige Leute haben uns ausgelacht, aber sehr viele haben uns erzählt, wie schön das aussieht. Hach, da freut man sich.
Bis wir die Saris zu unserer Zufriedenheit anhatten, hat es sehr lange gedauert. In einem Sari laufen geht ganz gut, aber sich bücken, hinsetzten und alles andere erfordert etwas Übung. Wie die Inderinnen das ganz entspannt machen, verstehe ich nicht. Aber Saris sehen einfach wirklich schön aus. Sehr elegant. Wenn man sich denn darin bewegen kann.
Eine andere deutsche Touristin stand auch im Sari herum. Allerdings wusste sie nicht einmal wirklich, wie man ihn wickeln muss. Als wir probiert haben, ihr zu helfen, kamen mehrere Inderinnen an, die das übernommen haben. Außerdem haben sie unsere Saris gleich noch schön zurechtgezupft und uns zum Schluss noch ihre Bindis geschenkt. Das sind diese kleinen roten Punkte, die sich Inderinnen immer auf die Stirn kleben. Ohne die fanden sie unser Outfit wohl einfach nicht komplett.

Holi, wie es wirklich ist

Die letzten zwei Tage haben wir uns Varanasi angeguckt. Die heiligste Stadt für die Hindus. Wer hier stirbt, soll nicht noch einmal wiedergeboren werden. Am Ganges werden Tag und Nacht Leichen verbrannt. Ich hatte mir das ja sehr merkwürdig vorgestellt, die Leichen selber hat man aber eigentlich kaum brennen sehen. Was vielleicht ganz gut so ist.
Wirklich ekelhaft ist aber, dass viele Leichen (Kinder, Schwangere, Lepra-Kranke und Menschen, die von Scorpionen gebissen wurden) gar nicht verbrannt werden. Stattdessen werden ihre Leichen einfach so in den Ganges geworfen. Und darin Baden jeden Tag sehr viele Inder, weil das Glück bringen soll. Widerlich.
Außerdem haben Darleen und ich uns jeder einen Sari gekauft, das traditionelle Kleidungsstück für indische Frauen. Eine sehr knappe, bauchfreie Bluse und ein dünner, fünf Meter langer Stoff. Der wird dann kunstvoll um den Körper gewickelt. Wir kriegen das zwar hin, aber es sieht bei weitem nicht so schön aus wie bei den Inderinnen. Und ob ich mich darin vernünftig bewegen kann, weiß ich auch noch nicht. Aber Übung macht schließlich den Meister.
Heute war Holi. Das Farbfest mit dem die Inder den Frühlingsanfang feiern. Die Menschen bewerfen sich mit bunten Pulver oder Wasser. In Deutschland gibt es ja jetzt auch schon ein Holi Festival. Wir hatten das richtige. Holi kommt außerdem in jeden westlichen Film vor, der in Indien spielt.
Allerdings ist das hier doch etwas anders. Es ist unmöglich, morgens aus dem Haus zu gehen und von Holi überrascht zu werden. Die Menschen fangen schon mindestens einen Tag vorher an,, sich zu bewerfen. Nicht so viel wie heute, aber trotzdem. Außerdem haben uns mehrere Menschen gesagt, wir sollten das Hotel bis zwei Uhr mittags nicht verlassen, weil es dann so schlimm wäre. Ich bin nur einmal auf die Hotelterasse gegangen. Und wurde dort vollkommen mit buntem Wasser vollgeschmiert. Vor allem im Gesicht. Als wir dann um zwei Uhr das Hotel verlassen haben, war schon gar nichts mehr los, alle Leute waren schon wieder am aufräumen. Weil es natürlich nicht geht, dass Darleen nicht bunt ist, haben die Leute im Hotel sie kurzerhand auch noch mit Pulver eingeschmiert.
Ganz so lustig, wie ich mir das vorgestellt hatte, war es aber irgendwie nicht. Entweder, die Menschen werden so aufdringlich, dass man gar nicht nach draußen kann, oder es passiert gar nichts. Trotzdem, Darleen mit Pulver vollzuschmieren war schon lustig.
Das Problem ist, dass diese Farbe sehr sehr schlecht wieder abgeht. Ich habe mich heute insgesamt bestimmt zwei Stunden gewaschen, aber wirklich sauber bin ich immer noch nicht. Die Farbe geht schon irgendwann ab, aber das dauert sehr sehr lange. Ob ich die aus der Kleidung wieder rausbekomme, weiß ich auch noch nicht. Irgendwie sahen die meisten Inder allerdings abends schon wieder sauber aus. Wie auch immer die das machen. Aber das lässt mich hoffen, dass ich diese farbe auch wieder vollständig entfernen kann.

Nachtzug nach Varanasi

Indien hat uns wieder. Es war eine sehr anstrengende Fahrt. Gestern Morgen um 6.15 Uhr klingelt unser Wecker. Um kurz nach sieben geht es los zum Busbahnhof. Welchen Bus müssen wir nehmen? Wie immer kommen viel zu viele Leute auf uns zugerannt. Im Hotel wurde uns gesagt, es gibt keinen Direktbus zur Grenze. Falsch. Aber das ist ja ganz gut so.
Die Busfahrt soll acht bis neun Stunden dauern. Um viertel vor acht fahren wir los. Irgendwann fährt der Bus mal für eine halbe Stunde in eine „Werkstatt“. Eine Wellblechhütte, vor der ein bisschen Werkzeug herumliegt und ein paar Jungs, nicht viel älter als wir, in ölverschmierter Kleidung, die wohl Automechaniker sind. Irgendwas ist mit dem Motor nicht in Ordnung, muss repariert werden. Niemand wundert sich oder regt sich auf. Wenn das in Deutschland passieren würde, was da los wäre…
Um halb sechs erreichen wir die Grenze. Ging doch ganz schnell. Eigentlich wollten wir hier ja noch eine Nacht übernachten und am nächsten Tag weiterfahren. Aber weder Darleen noch ich haben so richtig Lust darauf. Wir haben uns Zugverbindungen im Internet angeguckt. Der Nachtzug sollte noch zu kriegen sein. Risiko!
Über die Grenze rüber kommen wir auch ganz gut. Und jetzt? Bei der indischen Immigration hängt ein Schild, man solle keiner Reiseagentur aus dem Ort vertrauen. Aha. Die probieren alle, einem völlig überteuerte Busfahrten anzudrehen. Wir brauchen aber einen Bus zum drei Stunden entfernten Bahnhof. Überraschenderweise finden wir einen. Mittlerweile ist es dunkel. Wie lange die Fahrt dauern soll? Zwei Stunden, sagt der Fahrkartenverkäufer. Drei Stunden der Reiseführer. Vier sind es wirklich.
Und dann stehen wir am Bahnhof. Wir sind in Indien noch nie Zug gefahren. Es ist zehn Uhr abends. In einer Stunde soll der Nachtzug nach Varanasi, unserer nächsten Station der Reise, kommen. Kriegen wir jetzt überhaupt noch Tickets. Ja. Normalerweise sind die Monate vorher ausgebucht, aber für Touristen werden immer ein paar zurückgelegt. Alles ganz einfach. „Euer Zug hat eine Stunde Verspätung, vielleicht wird es auch noch ein bisschen mehr“, wird uns gesagt. „Na super, nur eine Stunde“, denke ich völlig ohne Ironie.
Der Bahnhof ist auch um diese Uhrzeit noch sehr voll. Überall liegen Menschen in Decken eingewickelt auf dem Boden. Noch wundere ich mich, dass die hier richtig wohnen, in ein paar Stunden werde ich neidisch sein, dass sie eine Decke haben.
Das Problem ist aber erstmal: Das Gleis, von dem unser Zug abfährt, kann sich nochmal ändern. Wie finden wir das raus? Es gibt zwar Ansagen, aber ich verstehe nur Bahnhof. Um 23.15 Uhr sollte unser Zug kommen. Um 0.30 Uhr immer noch nix. Plötzlich springen alle Menschen am Bahnsteig auf und rennen über die Gleise zum nächsten Bahnsteig. Als wir uns sicher sind, dass es um unseren Zug geht, nehmen wir trotzdem lieber die Treppe. Das rauszukriegen war gar nicht so einfach. Varanasi versteht hier nämlich keiner. Der alte Name der Stadt ist Benares, nach der Unabhängigkeit hat man das wieder umbenannt. Das interessiert aber niemanden außer unserem Reiseführer.
Nach zwanzig Minuten kommt der Zug dann tatsächlich. Alle Menschen rennen auf den Zug los, jeder darum bemüht, einen Sitzplatz zu bekommen. Wir haben doch sogar einen Liegeplatz reserviert, wo sind die hin? Egal, zumindest haben wir einen Sitzplatz. Bis uns ein Mensch mit Gewehr wieder aus dem Zug holt.
Das klingt zugegebener Maßen schlimmer, als es ist. In Indien haben sehr viele offizielle Leute ein Gewehr. Auch Wachmänner vor Kaufhäusern oder so. Alles ganz entspannt, aber so ganz daran gewöhnt habe ich mich immer noch nicht.
Irgendwie schafft er es, uns klarzumachen, dass die Sleeper Class noch nicht da ist, die kommt noch. Wann? Wie bitte? Eine Stunde, sagt jemand anderes. Es ist viertel nach eins. Ich habe seit morgens genau eine Stunde geschlafen. Was zu essen wäre auch nicht schlecht. Es gibt nur Chips und Kekse. Aber vor allem nerven die Mücken. Seit drei Stunden sitzen wir am Bahnhof und die Mücken wollen nicht weggehen. Die ganze Zeit wedeln wir mit der Hand vor unserm Gesicht, damit sie woanders stechen. Die Kleidung ist zu dünn, um sie aufzuhalten. Gibt es hier schon Malaria? Wenn ja, rechne ich mir gute Chancen aus, mich infiziert zu haben. Ich will lieber nicht wissen, wie viele Mückenstiche ich habe.
Um zwanzig vor drei kommt endlich auch unser Teil des Zuges. Hey, nur dreieinhalb Stunden zu spät. Uns hat auch jemand erzählt, dass sein Zug von der Grenze nach Delhi 24 Stunden Verspätung hatte. Kann vorkommen. Wir legen uns hin und ich schlafe sofort ein. Um sechs wache ich auf. Kalt. Bis sieben döse ich noch, dann gebe ich auf. Gucke stattdessen aus dem Fenster. Irgendwelche kleinen Dörfer, in denen die Menschen gerade aufstehen.
Um elf sind wir in Varanashi. Jetzt ist alles schön? Nein. Jetzt wird es schlimm. Wie kommen wir zum Hotel. Alle Rikshaws verlangen überteuerte Preise. Unser Hotel wollte uns eigentlich abholen, aber wegen eines Feiertages geht das heute nicht. Das konnte man uns natürlich auch nicht vorher sagen. Als wir dann endlich eine akzeptable Rikshaw gefunden haben, müssen wir danach trotzdem noch ewig zum Hotel laufen. Nur wolang? Wir sind seit dreißig Stunden unterwegs, haben davon nur vier geschlafen und das letzte richtige Essen ist auch schon viel zu lange her. Wir sind kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Irgendjemand führt uns zum Hotel. Endlich da! Heute haben wir nichts mehr unternommen.

Nur eine Erinnerung

Was darf man nicht verpasst haben, wenn man in Nepal war? Klar, den Mount Everest. Also sind wir eineinhalb Stunden aus Kathmandu raus zu einem Aussichtspunkt gefahren und dann nochmal eine halbe Stunde einen Berg hoch. Leider hat das Wetter nicht so richtig mitgemacht. Die Berge waren fast gar nicht zu sehen, weil es so bewölkt war. Vom Mount Everest keine Spur. Wir machen also ein Foto in die richtige Richtung und können sagen: Da hinten irgendwo ist er. Naja, kann man nix machen.
Morgen bekommen wir unser Visum für Indien und am Donnerstag verpassen wir Nepal dann. Ich freue mich, wieder nach Indien zu kommen. Aber die Vorstellung, dass Nepal dann nur noch eine Erinnerung und keine Realität mehr sein wird, ist doch sehr komisch.
Ich werde mich daran erinnern, dass man in den kleinen Straßen immer fast von Motorrädern angefahren wurde, aber es wird mir nicht mehr passieren. Ich werde mich an den Durbar Square, den Platz vor dem Königspalast, erinnern, aber ich werde nicht mehr jeden Tag dort vorbeilaufen. Ich werde mich daran erinnern, wie gut die Pommes in unserem Hotel waren, aber ich werde sie nicht mehr essen können.
Und bald wird mir das nicht nur mit Nepal so gehen, sondern mit unserer ganzen Reise nach Indien. Ja, es sind noch fast zehn Wochen. Noch ein Drittel der Zeit. Aber mir kommt das gerade nicht mehr besonders viel vor.

Lesen karo

Wir konnten am Mittwoch endlich unser Visum beantragen, nachdem wir die dafür notwendigen Dokumente von unserer indischen Organisation bekommen haben, die bestätigen, dass wir nicht mehr für sie arbeiten. Das Visum zu beantragen hat uns ziemlich viele Nerven gekostet, im Endeffekt dann aber doch ganz gut geklappt. Nächsten Mittwoch sollten wir unser Visum bekommen. Dann geht es zurück nach Indien.
Die letzten Tage haben wir uns eine buddhistische Stupa angeguckt (Ein sehr hohes Gebäude, in das man aber nicht hinein kann. Außen hängen überall Gebetsfahnen, das sieht ziemlich schön aus), Souvenirs gekauft (schließlich müssen wir aus Nepal ja auch etwas haben), und wir waren im Kino.
Wir haben uns einen Bollywoodfilm angeguckt, allerdings einen sehr modernen. Ohne Tanzeinlagen zwischendurch, eher mit so einer Art Musikvideos. Der Film war auf Hindi, hatte allerdings auch relativ viel Englisch darin, sodass man ihn ziemlich gut verstehen konnte. So sprechen sehr viele moderne Inder wirklich. Die Sprachen werden einfach gemixt. Das klingt ziemlich witzig.
Die Coca-Cola-Werbung sagt zum Beispiel „Enjoy karo“. „Karo“ ist so eine Art Befehlswort und kann überall angehängt werden. An Verben natürlich sowieso, aber auch an alles andere. „Hello karo“ sagen die Eltern, wenn ein Kind uns Hallo sagen soll. Wofür man in Deutsch einen ganzen Satz bräuchte, kann man so in zwei kurzen Worten sagen.